Anton Müller und Peter Stockert im Oktober 2000
Peter
Stockert, geboren am 17.2.1964 in Heilbronn-Sontheim, Baden-Württemberg
1969 - 1979 Besuch der Grund- und Hauptschule Jagstfeld und
der Realschule Bad Friedrichshall,
1979 - 1982 Beginn einer Lehre als Druckformenhersteller
mit Abschluß,
1983 - 1984 Wehrpflichtiger bei den Panzergrenadieren,
danach verschiedene Tätigkeiten,
1991 - 1998 Verlagsmitarbeiter und Betätigung als
Autor, 1996
erscheinen der vierbändigen Bild- und Textdokumentation
über
die höchstausgezeichneten Soldaten der ehemaligen
deutschen
Wehrmacht,
1998 berufliche Weiterbildung am Institut für Neue
Medien in Stuttgart,
danach hochdotierter Geschäftsführer eines Verlages bis
zum Verkauf der Firma. Anschließend freiberufliche Tätigkeiten
bis 2000, dann Eintritt bei einem großen Automobilkonzern
"Es
würde viele Seiten füllen um auszudrücken, was mich
dazu bewogen hat, diese Werke
zu verfassen. Es würde ebenso viele Seiten füllen, zu
erklären, wie ich zur - immer noch - als delikat anzusehenden
deutschen Militärgeschichte stehe. Viele jener, die sich nicht
für Militärgeschichte interessieren, haben allein mit
dem Gedanken, sich mit der Zeit des Nationalsozialismus zu beschäftigen,
große Probleme!
Aber es muß doch möglich sein - in unserer doch so aufgeklärten
Zeit - über ehemalige, großartige Menschen und Soldaten
zu diskutieren oder, wie in meinem Fall, zu schreiben, ohne immer
gleich als ewig "Gestriger" oder als "Militarist"
bezeichnet zu werden.
Trotz dieser Gratwanderung, die von vielen als nicht möglich
oder einfach als Schwindel
abgetan wurde oder wird, gelang es zumindest mir, mich trotzdem,
für die deutsche Militärgeschichte zu interessieren. Erst
jetzt, über 60 Jahre nach dem Ende dieses größten
Orlogs der Geschichte, beginnt die breite Öffentlichkeit sich
wieder mit dem damaligen Geschehen, aus einem offeneren Blickwinkel
heraus betrachtet, langsam wieder zu beschäftigen.
Mir war es dabei immer wichtig, die Biografien der rund 900 Träger
des Eichenlaubs zum Ritterkreuz aus einer Sicht heraus zu erzählen,
in der nichts Positives hochgejubelt und nichts Negatives, von welcher
Seite auch immer, verschwiegen werden sollte!
Daher wünsche ich diesem Werk weitest gehende Verbreitung!"
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