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1945
Sigmund-Ulrich
Freiherr von
Gravenreuth
Alois Eisele
Walter Süß
Walther Dahl
 
 
Sigmund-Ulrich Freiherr von  Gravenreuth

  Als 692. Soldat der deutschen Wehrmacht erhielt Sigmund-
  Ulrich Freiherr von Gravenreuth
am 9.1.1945, nach dem Tode,   das Eichenlaub.
  Ritterkreuz am 24.11.1940
  Letzter Dienstgrad: Oberstleutnant
  Sigmund-Ulrich Freiherr von Gravenreuth wurde am 21.10.1909 in
  München geboren.
  Nach dem Jurastudium trat er am 2.7.1934 in das I.R.19 ein,
  wechselte als Fähnrich 1935 zur Luftwaffe und wurde am   1.4.1936 zum Leutnant befördert. Zum Kampfflieger ausgebildet,
  flog er bereits 1937/38 in der "Legion Condor" in Spanien über 200
  Einsätze und wurde dafür später mit dem Goldenen Spanienkreuz
  mit Schwertern ausgezeichnet.
  Danach war er als Oberleutnant Adjutant im Reichsluftfahrtministerium und kam Ende 1939 als Flugzeugführer zur 1./KG 30. Mit dieser flog er sehr erfolgreich gegen Schiffsziele in der Nordsee und im Kanal. Unter anderem ...

                              ... verlegte danach, am 1.5.1944 zum Oberstleutnant befördert, im
Mai 1944 mit dem KG 30 nach Frankreich. Mit einer Beinprothese flog er Einsätze gegen
die britische Insel und Nachteinsätze gegen die alliierte Invasionsflotte. Eine besondere
Tragik war sein Tod am 16.10.1944, als er bei der Umschulung zum Jagdflieger über Bres-
lau mit einer Me 109 tödlich abstürzte. Für seine Kampf- und Führungsleistungen erhielt er
am 9.1.1945, nach dem Tode, das 692. Eichenlaub zum Ritterkreuz.

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