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1945
Sigmund-Ulrich
Freiherr von
Gravenreuth
Alois Eisele
Walter Süß
Walther Dahl
 
 
Alois Eisele

  Als 695. Soldat der deutschen Wehrmacht erhielt Alois Eisele
  am 12.1.1945 das Eichenlaub.
  Ritterkreuz am 15.12.1943
  Letzter Dienstgrad: Major
  Alois Eisele wurde am 22.2.1914 in Salach, Kreis Göppingen/
  Württemberg geboren.
  1934 trat er in die MG-Komp. des I.R.13 ein, kam Ende 1935 zum
  I.R.56 nach Ulm und wurde am 1.5.1940 zum Leutnant befördert.
  Als Zugfhr. in der 8.(MG)/I.R. 56 nahm er am Westfeldzug teil,
  erwarb sich bereits hier beide Eiserne Kreuze und wurde nach
  Ende der Kampfhandlungen Ord.Offz. des II./I.R. 56. Schon im
  August 1940 wurde er als jüngster Leutnant des Regiments im
  III./I.R. 56 Chef der MG-Kompanie. Mit diesem Bataillon wurde er
  zur Neuaufstellung der 125. Inf.-Division auf den Truppenübungsplatz Münsingen verlegt und in das Inf.Rgt. 421 eingegliedert. In diesem Regiment nahm er im Frühjahr 1941 zunächst am Balkanfeldzug teil und kämpfte ab ...

                           ... haltlos, denn Eisele hatte ebenso wie seine Frau jegliche Angebote
der Stadt konsequent abgelehnt. Ohne vorherige Abstimmung hatte die Stadt anläßlich
einer Feierstunde dem ersten Ritterkreuzträger der Gemeinde ein Ölgemälde geschenkt,
das die Stadt aber nach dem Kriege durch den Gemeindediener wieder abholen ließ und
das danach über viele Jahre den Sitzungssaal des Gemeinderates zierte. 1979 trat Alois
Eisele in den wohlverdienten Ruhestand.

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