Als 724. Soldat der deutschen Wehrmacht erhielt Walther
Dahl am 1.2.1945 das Eichenlaub.
Ritterkreuz am 11.3.1944
Letzter Dienstgrad: Oberst
Walther Dahl wurde am 27.3.1916 in Lug/Rheinpfalz geboren.
Am 29.10.1935 trat er in das I.R.35 ein, wurde am 1.1.1938
zum
Leutnant d.R. befördert, wechselte am 29.10.1938
zur Schutz-
polizei über und trat am 1.5.1939 als aktiver Offz.
Anw. in die
Luftwaffe ein. Zum Jagdflieger ausgebildet, kam er,
am 1.10.
1940 zum Oberleutnant befördert, als Adjutant zur
II./JG 3 und
errang am 22.6.1941 in Rußland seinen ersten Luftsieg.
Ab 1942
flog er mit der II./JG 3 von Sizilien aus gegen Malta,
ab Sommer
1942 als Staffelkapitän der 5./JG 3 wieder in Rußland
im Don-
Gebiet und im Raum Stalingrad und errang dort seinen
50. Luftsieg. Dafür erhielt er am 14.12.1942 das Deutsche Kreuz
in Gold. Am 1.3.1943 wurde er zum Hauptmann befördert, im Juli
1943 Kommandeur der III./JG 3, kam ...
... Kommodore
des JG 300, das 724. Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Am 30.4.1945 noch zum Oberst befördert, geriet er bei Kriegsende
in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde aus dieser bereits
im September 1945 entlassen. Auf seinen 600 Feindflügen errang
er insgesamt 128 Luftsiege, davon 36 Viermots und 77 im Osten, darunter
25 über Stalingrad. Am 25.11.1985 verstarb Walther Dahl in
Heidelberg /Baden-Württemberg.
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