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1945
Sigmund-Ulrich
Freiherr von
Gravenreuth
Alois Eisele
Walter Süß
Walther Dahl
 
 
und 10 Millionen sowjetische und alliierte Soldaten standen Anfang Januar 1945
bereit zur entscheidenden Offensive gegen das inzwischen von allen seinen euro-
päischen Verbündeten isoliert nationalsozialistische Deutschland. Am 3. Januar 1945 be-
gannen die Westalliierte ihre Großoffensive und am 12. Januar 1945 begann auch ...
 

ür die in dieser Endphase des Krieges an allen Fronten bis zuletzt erbrachten Sol-
datischen Leistungen der Heeresgruppen und der Waffen-SS, für die, desillusioniert
von allen Vorstellungen, die lebensrettende Selbstverteidigung und die Verteidigung des
Vaterlandes die noch einzig verbliebene Motivation zur Fortführung des Kampfes war, er-
folgte 1945 noch eine Vielzahl von Verleihungen des Eichenlaubes zum Ritterkreuz, vom
Heeresgruppen- und Armeeführer bis hin zum Unteroffizier. Die meisten dieser Beliehenen
standen vom ersten Kriegstage an im bewährten Fronteinsatz, erlitten mehrfache Verwun-
dungenund erfuhren nach Kriegsende dann das Schicksal einer jahrelangen Kriegsge-
fangenschaft. Vom 1.1.1945 bis zum 11.5.1945, dem Datum des Erlasses des Verleihungs-
stops von Kriegsauszeichnungen durch Großadmiral Karl Dönitz (223. El.), wurden insge-
samt 194 Verleihungen des Eichenlaubs zum Ritterkreuz vorgenommen, die amtlich nach-
weisbar sind (durch das OHK/PA/P5 bis zur letzten amtlich bekanntgewordenen Nummer
843) , für die verschiedene andere Nachweise vorliegen und die aufgrund des Dönitz - Er-
lasses erfolgten. Davon entfallen 125 Verleihungen an Angehörige des Heeres, 39 an An-
gehörige der Luftwaffe, 5 an Angehörige der Kriegsmarine und 25 an Angehörige der
Waffen-SS. Die weitaus überwiegende Mehrheit dieser Eichenlaubverleihungen erfolgte an
Soldaten der Ostfront.

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